Projekt AGH plus erfolgreich beendet

Am 31.07.09 wurde das Projekt AGH plus (Arbeitsgelegenheit und mehr) nach insgesamt 9monatiger Laufzeit erfolgreich beendet.
In diesem Zeitraum hatten 26 (allein) erziehende Frauen die berufliche Integrationsamaßnahme im Auftrag von AGOS besucht. Davon konnten 7 Teilnehmerinnen direkt in Arbeitsverhältnisse vermittelt werden und drei Frauen haben eine Weiterbildung aufgenommen, in deren Anschluss sich in zwei Fällen ebenfalls Arbeitsverträge ergaben. Aber auch die verbliebenen Frauen haben in jedem Fall positive Entwicklungen erfahren:
Sie haben realistische berufliche und persönliche Perspektiven entwickelt, ihr berufliches Selbstbewusstsein und die Sicherheit im Arbeitsalltag wurden verbessert, die Situation der Kinderbetreuung wurde zuverlässiger und ihr (Familien-)Alltag konnte so organisiert und strukturiert werden, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in greifbare Nähe gerückt sind.
Bereits zum 3. Mal hatte die Ev. Fabi im Auftrag von AGOS ein Konzept zur beruflichen Integration allein erziehender Frauen umgesetzt, das im Wesentlichen folgende Bausteine enthält: Erarbeitung einer umfassenden Potentialanalyse und Entwicklung realistischer beruflicher und persönlicher Perspektiven – konkrete Arbeitserprobung im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten und Praktika am 1. Arbeitsmarkt – sozialpädagogische Einzelfallberatung/ Einzelcoaching.
Wesentlicher Garant für den Erfolg ist die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten:
AGOS für den formalen Rahmen – die engagierten und flexiblen Arbeitgeber der Arbeitsgelegenheiten und Praktikumsbetriebe – die motivierten Teilnehmerinnen und das Projektteam der Ev. Fabi.Am Beispiel der Teilnehmerin Manuela Armstrong werden Projektziele und Chancen sehr deutlich. Als Nachrückerin kam die Mutter von zwei Kindern – davon ist eins schwer behindert – im März in das Projekt. Bis dahin war der Arbeitsbereich „Altenpflege“ gar nicht in ihr Bewusstsein gerückt. Die sozialpädagogische Beratung ermutigte sie „zum Ausprobieren“ – sie trat eine AGH in der Residenz Ambiente in Osnabrück-Haste an.
Dort überzeugte sie alle mit ihrer Leistung, ihrem Einsatz und der Freude, die sie an der Arbeit fand. Das hatte zur Folge, dass die Einrichtung bereit war, flexible Bedingungen für die allein erziehende Mutter zu schaffen, die ihr eine Berufstätigkeit in der Senioreneinrichtung ermöglichen. Am 01.08.09 trat Frau Armstrong eine Teilzeitbeschäftigung in der Residenz Ambiente an.Zum Projektteam gehörten: Gabriele Pendl, Martina Ordelheide (bis 31.03.09) und Heike Stindt (ab 4/09) als pädagogisches Team. Die Verwaltung lag in den Händen von Paula Mota Pareira und Rosemarie Strangmann. Die Projektleitung hatte Elke Berning.
Das Foto zeigt die „glücklichen Beteiligten“ beim offiziellen Pressetermin in der Residenz Ambiente am 22.07.09 (von links): Ulrike Stevens (AGOS), Andreas Rösner (Leiter Residenz Ambiente), Manuela Armstrong mit Tochter Sabrina, Heike Stindt, Gabriele Pendl, Gisela Lünnemann (Geschäftsführerin AGOS), Elke Berning