Manchmal werden Träume wahr - das Projekt BaF berichtet über Erfolge!


Auf dem Foto von rechts nach links: Anja Wiesner, Anne Busse-Klatt,Hundedame Malu,
Christine Dorn, Elke Wobker, Janina Weiland, Hella Rehberg-Kleffmann

Eigentlich ist die Halbzeit im Projekt BaF (Berufstätigkeit für allein erziehende Frauen) bereits überschritten, so dass der Zwischenbericht des 6. Durchganges dieser beruflichen Integrationsmaßnahme mit einiger Verspätung erfolgte.
Dafür fand er diesmal an einem besonderen Ort statt.
In der Familienhund-Ausbildung von Christina Dorn in Osnabrück-Dodesheide trafen sich am Donnerstag, 30.06.11
Christina Dorn – Chefin des Zentrums für Familienhundausbildung/ für Hundetraining
Janina Weiland – bis 14.05.11 Teilnehmerin am Projekt BaF und nun Mitarbeiterin im Betrieb von Frau Dorn
Anja Wiesner – Abteilungsleiterin bei der MaßArbeit kAöR/Jobcenter Landkreis Osnabrück, die zugleich Auftraggeber der Maßnahme der Ev. Fabi ist
Anne Busse-Klatt – ebenfalls Mitarbeiterin bei MaßArbeit und Projektpatin
Elke Wobker und Hella Rehberg-Kleffmann – pädagogische Mitarbeiterinnen des Projektes und zuständig für die individuelle Einzelberatung und Begleitung der Projektteilnehmerinnen
Elke Berning – Geschäftsführerin der Ev. Fabi und Projektleiterin
und Hund Malu – der belgische Schäferhund von Frau Dorn, der sich schon sehr mit Janina Weiland angefreundet hat.

Die Vermittlung in Arbeit am Beispiel von Frau Weiland gefiel den Projekt-verantwortlichen besonders gut, so dass das Ereignis zum „Aufhänger“ für ein Zwischenresümé des Projektes wurde.
Der 6. Durchgang von BaF startete bereits im November 2010. Bis heute haben 26 Frauen aus dem Landkreis an dieser beruflichen Integrationsmaßnahme teilgenommen – 9 davon konnten bereits 4 Monate vor Projektende in Arbeit vermittelt werden. Diese positiven Ergebnisse sind vorrangig das Ergebnis der absolut individuellen und maßgeschneiderten Einzelberatung, die jede Teilnehmerin erfahren kann sowie der Tatsache, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf konkret im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten und Praktika erprobt werden kann.
Während der gesamten Teilnahme unterstützen die päd. Mitarbeiterinnen die Frauen bei der Auffindung und Beseitigung individueller Vermittlungshemmnisse. Besonderen Wert wird dabei auf die Verbesserung der Kinderbetreuungssituation und der Mobilität gelegt.

Janina Weiland kam bereits im November 2010 in die Maßnahme. Sie betrachtete ihre Teilnahme von Anfang an als eine große Chance für eine Neuorientierung, denn sie konnte aus gesundheitlichen Gründen ihren erlernten Beruf als Bäckereifach-verkäuferin nicht mehr ausüben. Ihr neuer Berufwunsch(traum) hieß: „Eine Tätigkeit mit Tieren“.
Normalerweise ein kaum zu erfüllendes Ziel, da es sehr wenig Arbeitsmöglichkeiten in dem Bereich gibt. Aber Frau Weiland gab nicht auf und fand Ende 2010 bei Frau Dorn einen Praktikumsplatz für 4 Wochen. Das Praktikum verlief für alle Beteiligten in jeder Hinsicht erfolgreich, so dass der Kontakt nicht abriss und Frau Weiland schließlich am 15.05.11 als „rechte Hand der Chefin“ eingestellt wurde. Da war dann auch die Betreuung von Frau Weilands Sohn sehr gut organisiert.
Die Vertreterinnen von MaßArbeit und aus der Ev. Fabi wünschen Frau Weiland – und natürlich allen anderen bereits erfolgreich in Arbeit vermittelten Frauen – alles erdenklich Gute für ihre berufliche Zukunft.
Und die Teilnehmerinnen, die sich noch in der Maßnahme befinden, lassen sich hoffentlich von den positiven Beispielen Mut machen, die letzten Projektmonate noch intensiv für ihre eigenen Ziele und Wünsche zu nutzen.
Denn auch – oder besonders – allein erziehende Frauen können engagierte, zuverlässige und kompetente Mitarbeiterinnen sein/werden!!

Elke Berning
Osnabrück, in Juni 2011