Liese-Lotte Deneke beendet ihr Ehrenamt

01. Februar 2011

Das Glück besteht darin,
zu leben wie alle Welt
und doch wie kein anderer zu sein.

(Simone de Beauvoir)


Auf dem Foto von links nach rechts: Liese-Lotte Deneke, Gaby Sanders (Vorstandsvorsitzende), Irene Thiel

Immer bodenständig, sehr auf das Praktische des Alltags bedacht und doch stets mit eigenem Stil, Charme und wachem Verstand…
so hat Liese Lotte Deneke viele Jahre die Belange der Ev. Fabi mit gelenkt und bestimmt.
Zuerst vom 27.05.1992 bis 06.07.2006 als Vorstandsvorsitzende des Vereins bis sie sich entschloss, dieses herausfordernde und durchaus zeitraubende Ehrenamt abzugeben. Auf ihrer letzten Mitgliederversammlung als Vorstandsvorsitzende erhielt Frau Deneke am 16.05.2006 das Kronenkreuz in Gold – die höchste Auszeichnung der Diakonie.

Zu dem Zeitpunkt hatte der Verein gerade aus der Immobilie die unselbständige Stiftung „Ev. Familienbildung“ unter dem Dach der Ev. Stiftungen gemacht (13.01.2005), und es bedurfte einer Sprecherin des Beirats. Der Beirat ist das Gremium, das der unselbständigen Stiftung vorsteht und das Bindeglied zwischen den Ev. Stiftungen und der Ev. Fabi darstellt.

Wer eignete sich besser als Frau Deneke, die Verantwortung für die Immobilie zu übernehmen, damit die Arbeit des Vereins Ev. Fabi angemessen und reibungslos im Haus an der Anna-Gastvogel-Strasse umgesetzt werden kann.
So hat Frau Deneke in ihrer Funktion als Sprecherin des Beirats – ebenfalls eine ehrenamtliche Tätigkeit – für die Erhaltung des Hauses gut gesorgt. Vor allem war sie maßgeblich an der Gestaltung des Mietverhältnisses/ der Mietverträge zwischen den Ev. Stiftungen und der Ev. Fabi beteiligt.

Von Anfang an galt es, Renovierungs- und Reparaturarbeiten in dem Altbau mit seinen 2000 qm Nutzfläche zu ermöglichen bzw. zu finanzieren.
Die größte und bedeutendste Maßnahme war die Dach- und Fassadensanierung 2006. Es folgten Projekte wie 2007 die Erschließung des zweiten Privatparkplatzes auf der Ostseite, Parkettsanierungen 2009 und Pläne für einen weiteren Kellerausbau. Letzteres musste aufgrund zu hoher Kosten „zu den Akten“ gelegt werden.

Sehr pflichtbewusst kümmerte sich Frau Deneke stets selbst um das Wohlergehen des Hauses und nahm auch die Wünsche und Anliegen des Mieters „Ev. Fabi“ ernst.
In Zeiten leerer Kassen (im Sozialen Bereich) ist es nicht einfach ein so großes Haus zeitgemäß in seiner Funktion und ansprechenden Gestaltung zu erhalten.

Wie aber bereits als Vereinsvorsitzende hat sich Frau Deneke stets durch Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen ausgezeichnet und mit Verhandlungsgeschick und Diplomatie die konkreten Pläne bzw. Maßnahmen umgesetzt.

Der Verein schuldet Frau Deneke für dieses Engagement großen Dank und Anerkennung. Wir verstehen ihren Wunsch, den Ruhestand nun zu 100% nutzen zu wollen und sind sehr froh, dass Frau Irene Thiel bereit war, die Nachfolge als Sprecherin des Beirats anzutreten.

Es wird sicherlich auch für Frau Deneke ein gutes Gefühl sein, ihr Werk mit dem heutigen Tag in die erfahrenen und kompetenten Hände von Frau Thiel geben zu können, die dem Verein bereits viele Jahre als Mitglied angehört.

Osnabrück, 01.02.2011
Elke Berning