 | "Wo
geht's lang im Erziehungs-Dschungel?" - so lautete das Motto des 1. Osnabrücker
Elternkongresses, der vom Bündnis "Zukunft Osnabrück - Familie
geht vor" in Kooperation mit den beiden Familien-Bildungsstätten,
dem Verband alleinstehender Mütter und Väter e.V. und dem Fachbereich
für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Osnabrück organisiert
worden war und der von über 300 Eltern besucht wurde. In
verschiedenen Workshops und Vorträgen konnten sich Eltern über Themen
wie "Lernen mit Bewegung", "Eigenverantwortliche Schule"
oder "Pubertät" informieren. Auch die Ev. Familien-Bildungsstätte
e.V. war mit dem Workshop "Handwerkszeug für Kinder: Emotionale Intelligenz
erlangen, soziale Kompetenz erwerben" dabei. Über 40 Eltern nahmen an
diesem Workshop (Referentin Sabine Eicker) teil und kamen in Austausch darüber,
wie sie ihre Elternrolle in Bezug auf die Vermittlung emotionaler Intelligenz
sehen. Wichtigstes Fazit aus diesem Workshop: Es kommt auf die Vorbildrolle
an! Sprich, Kinder können soziale Kompetenzen am Besten lernen, wenn
sie täglich erleben, wie ihre Eltern mit sich und ihren Gefühlen,
mit anderen Menschen und mit schwierigen Situationen angemessen umgehen. Das
in Kooperation von Ev. Fabi und Kitas/Grundschulen angebotene Projekt "Handwerkszeug
für Kinder" mit dem passenden Kurs "Handwerkszeug für
Eltern" wurde kurz präsentiert. An
verschiedenen Ständen in der Aula der Universität gab es für die
Eltern darüber hinaus die Möglichkeit, die breite Palette der Kinder-
und Jugendhilfe der in der Stadt Osnabrück vertretenen Träger kennen
zu lernen. Als
Ergebnis des Elternkongresses lässt sich festhalten, dass Eltern gerne Verantwortung
für ihre Kinder übernehmen wollen, sich aber ganz in vielen Bereichen
wie Entwicklung, soziale Kompetenzen, Schule, Verhaltensauffälligkeiten,
Mobbing, Pubertät etc. unsicher fühlen und sich Unterstützung
wünschen. Relativ kostengünstige, also finanziell unterstützte,
Elternkurse - am besten in genau diesen Bereichen würden die Eltern als hilfreich
empfinden. |