Mit Papa spielen und forschen - Vätertag im Museum am Schölerberg

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Artikel NOZ 29.06.2015

Mit Papa spielen und forschen - Vätertag im Museum am Schölerberg

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Kriminalisten-Trio auf der Spur des Mörders im Kräutergarten: Björn Karcher und seine beiden Töchter nahmen am 7. Vätertag rund um das Museum am Schölerberg teil.

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Dem Duft der Kräuterpflanzen folgte Niklas mit Papa Christian Lüerßen am 7. Vätertag rund um das Museum am Schölerberg. Foto: Stefan Buchholz

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Kokeln ausdrücklich erlaubt: Lorenz besuchte mit seinem Papa beim 7. Vätertag am Museum am Schölerberg einen viel gefragten Workshop. Foto: Stefan Buchholz

Kokeln, forschen, Sterne gucken – Das war das Motto des 7. Osnabrücker Vätertages. Genau 100 Papas mit 138 Kindern nahmen am Samstagvormittag an der Veranstaltung am Schölerberg teil.
Sherlock Holmes ist heute in Gestalt von Helena und Giuliana weiblich. Und Mr. Watson, den Gehilfen des Londoner Meisterdetektives, darf Papa Björn mimen. Aufgabe des Kriminalistentrios: herausfinden, welche Kräuterpflanzen es sind, die man neben einer bewusstlosen Person gefunden hat.
Die Person existiert natürlich nur in der Geschichte, die duftenden Pflanzen und Zweige gibt es aber wirklich. Giuliana nebst Schwester und Papa sind die Ersten, die weitere Hinweise in der Kräuterspirale des Gartens finden.
Derweil spielt Lorenz mit Feuer. Zusammen mit seinem Vater und anderen geht es im Workshop „Kokeln erlaubt“ ums Feuermachen. Gezeigt wird, welche Stoffe wie zum Brennen gebracht werden – und wie man sie am besten löschen kann. „Wir sind zum ersten Mal dabei, und es gefällt uns super“, sagt Rainer Schulke, der Vater von Lorenz.
Froh über die gemeinsamen Stunden mit seinen beiden Kindern ist auch Uwe Trent. „Ich bin beruflich selbstständig und kann eigentlich nicht immer etwas mit ihnen unternehmen.“ Trent gefällt, dass die Kinder bei den Angeboten sehr viel selber machen können, und er lobt die Organisation.
Für sie zeichneten erneut mehrere Einrichtungen aus der Stadt und dem Landkreis verantwortlich. Von der Anmeldung über die Ausarbeitung der Workshops bis hin zur Logistik engagierten sich beispielsweise die Katholische und die Evangelische Familienbildungsstätte (Fabi), das Osnabrücker Gleichstellungsbüro und das Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Erziehung.

Väter schätzten erlebnisorientierte Veranstaltungen, hat Martina Kischel von der Evangelischen Fabi beobachtet. „Dabei wollen wir die Rolle der Väter weiter stärken“, ergänzt Heiner Steffens, Geschäftsführer vom Familienbündnis der Stadt. Dass die Papas den Vätertag sehr schätzen, wissen die Veranstalter aus Auswertungen. Und an der Zahl der Absagen: 50 Vätern und ihren Kindern konnte in diesem Jahr aus Platzgründen keine Zusage gemacht werden.

[NOZ 29.06.2015]


 

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